Folsäure – Vitamin B 9

Chemische Bezeichnung:

Tagesbedarf:

Erwachsene 0,4 mg, Schwangere und Stillende 0,6 mg

Vorkommen:

Apfelsinen, grüne Bohnen, Kopfsalat, Hefe, Rinderleber, grünes Blattgemüse, Obst, Rote Bete, Fenchel, Spargel, Spinat, Hülsenfrüchte, Aprikosen, Weichkäse, Weißkohl, Wallnüsse. Wichtigste Lieferanten sind frisches Gemüse, salate und Kohlsorten.

Unsere Hauptnarungsmittel wie Kartoffeln, Fleisch und Wiezemehl enthalten sehr wenig Folsäure. So kann es bei einseitiger Ernährung leicht zu einer Unterversorgung kommen.

Aufgabe im Zellstoffwechsel:

Bestandteil des Coenzyms F, wirkt im Stoffwechsel der Aminosäure und bei der Produktion von Nukleinsäuren mit. Wichtig beim Aufbau der DNA, daher wird es benötigt bei den Zellen, die ständig neu gebildet werden z.B. den Blutkörperchen. Sehr wichtig ist Folsäure für den Abbau von Homocystein, das für Schädigungen der Blutgefäße und der Herzkranzgefäße verantwortlich ist.

Störungen bei Unterversorgung:

Blässe, Schwäche, Vergesslichkeit, Depressionen, Reizbarkeit, Polyneuropathien, Anämie, verringerte Antikörperbildung, Haarausfall, Dermatitis, Schleimhautprobleme, Neuralrohrdefekt bei Neugeborenen, Störungen der Blutbildung,  Entzündungen  der Schleimhaut, Störungen im Magen-Darm-Trakt

Wirkungen:

verhindert schwere Missbildungen bei Neugeborenen, verbessert die Milchproduktion bei Stillenden, gut für die Haut, steigert den Appetit,

Wirkt zusammen mit:

Vitamin B12