Himbeeren

DSCI4471

gehören botanisch zu den rosenähnlichen Gewächsen. Die Beeren sind keine echten Beeren, sondern Sammelfrüchte, die aus vielen kleinen einsamigen Beeren bestehen.
Ab Ende Juni werden die Früchte in Deutschland reif und sind im Handel erhältlich. Zu anderen Zeiten ist Ware aus Südeuropa verfügbar. Himbeeren werden immer reif gepflügt, da sie nicht nachreifen. Daher verderben sie schnell und müssen kurzfristig verzehrt oder verarbeitet werden. Man sollte deshalb immer auf regionale Angebote achten.
Himbeeren sind eine ausgezeichnete Vitamin C Quelle und enthalten große Mengen Folsäure, Eisen und Kalium. Sie sind reich an Ballaststoffen und liefern Bioflavonoide, die möglicherweise vor Krebs schützen.
100 g Himbeeren enthalten etwa 25 mg Vitamin C-1/4 des empfohlenen Tagesbedarfs für Erwachsene. Außerdem liefert diese Menge 30 mg Folsäure, 200 mg Kalium und 5 g Ballaststoffe. Die Himbeersamen bestehen aus unlöslichen, verdauungsfördernden Ballaststoffen. Die Früchte sind zudem reich an Pektin, der den Blutcholesterinwert positiv beeinflusst.
Die Wirkstoffe Anthozyane – ein antioxidativer Pflanzenfarbstoff – und Ellagsäure schützen in Laborversuchen nachweislich vor Krebs. In der Naturheilkunde werden Himbeerblätter als Tee eingesetzt bei Infektionen im Atemwegsbereich, bei unerfülltem Kinderwunsch, gegen Übelkeit während der Schwangerschaft und bei Menstruationsbeschwerden.
Verwendung findet die Himbeere in vielen Desserts oder als Kuchenbelag. Am besten schmecken sie aber pur und ohne irgendwelche Zutaten.