Kirschen – nein danke

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-nein danke

Es ist Mitte Mai und die Eisheiligen sind gerade an uns vorbei gehutscht. Dennoch die erste Frage der ersten Kundin heute Morgen: „Haben Sie Kirschen?“.

Nein, es tut mir leid, aber wir haben weder Kirschen, noch , noch . Aber es gibt sie doch schon in einigen Märkten zu kaufen? Ja sicher es gibt sie zu kaufen, aber haben Sie mal das Kleingedruckte gelesen? Wissen Sie wo diese Ware herkommt?

Es gibt diese Früchte in dem einen oder anderen Markt im Sortiment aber sie haben eine extrem weite Reise hinter sich. Die Ware kommt zum Beispiel aus China, aus Mexiko, aus der Türkei, aus Afrika oder – wenn es ganz nah ist – irgendwo aus dem Mittelmeerraum. Es handelt sich um sehr, sehr empfindliche Früchte, die für den langen Transport entsprechend präpariert werden müssen. Es wird sehr viel Chemie eingesetzt, sie werden bestrahlt oder begast, um den langen Transport überhaupt zu überstehen.

Wir haben gerade die ersten Tage mit etwas Sonnenschein gesehen. Die Kirchen haben zaghaft angesetzt, die Blaubeeren und die Himbeeren wissen nicht, ob sie dem Sommerversprechen schon trauen können. Es wird daher noch einige Wochen dauern, bis wir Ware aus der Region haben werden.

Doch das sind dann die Früchte, die wir in unserem Markt sehen wollen. Regional angebaut, heute gepflückt und Morgen tagesfrisch auf dem Teller oder dem herrlich duftenden Kuchen.

Auf diese wunderbaren Früchte, diese Qualität, diesen unübertroffenen Geschmack werden wir mit Freude warten und dann mit viel Genuss knackig-frische Früchte genießen.

Kirschen, Himbeeren oder Blaubeeren um diese Jahreszeit – nein danke!

Zur Überbrückung der Wartezeit hier ein paar Ideen: