Mangold

DSCI3633Mangold

, das ideale Wintergemüse

Mangold ist eine Rübe und verwandt mit Rote Bete und Zuckerrüben

Man unterscheidet zwei Kulturformen.
Der Stielmangold. Sein Erkennungsmerkmal sind die stark hervortretenden Mittelrippen der Blätter. Die Stängel werden, genau wie die Blätter, als Gemüse verzehrt. Geschmacklich erinnern die Stiele etwas an Spargel.
Blattmangold hat etwas kleinere Blätter und schmalere Stiele.

Einkauf und Lagerung
Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die Blätter nicht welk sind. Sie sollten knackig und frisch aussehen. Dieses Gemüse ist nicht sehr lange haltbar. Sie können Mangold in ein feuchtes Tuch einschlagen oder in eine Tüte geben und einen bis zwei Tage im Gemüsefach ihres Kühlschranks aufbewahren.
Sie können sowohl Blätter als auch Stiele bei Bedarf einfrieren. Dazu müssen Sie das Gemüse nur blanchieren, abschrecken, vorsichtig ausdrücken und in ein geeignetes Gefäß verpacken.

Verwendung
Blattmangold lässt sich in der Küche wie Spinat oder Grünkohl verwenden. Geschmacklich ist er sogar etwas kräftiger. Bei dieser Sorte können die Blätter im Ganzen, inklusive Stiel und Rippen, verarbeitet werden.
Beim Stielmangold sollten Sie die zarten Blätter erst am Ende des Garvorgangs hinzufügen, also später als die Stiele. Die Blätter benötigen nur etwa vier bis sechs Minuten, während die Stiele circa acht Minuten garen müssen.
Mangold eignet sich zum Backen, Dünsten und Braten. Besonders schmackhaft ist es, Fleisch, Fisch, Käse oder Tofu in die Blätter einzuschlagen und darin zu servieren.

Passende Kräuter
Basilikum, Kerbel, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch

Inhaltsstoffe
Diese Pflanze enthält vor allem sehr viel Vitamin K, das für die Blutgerinnung und die Knochenbildung von Bedeutung ist. Weiterhin enthält Mangold sehr viel Vitamine A und B sowie Natrium, Magnesium, Eisen und Kalium.
Mangold ist sehr gut verträglich und bläht nicht. Daher kann es auch während der Stillzeit verzehrt werden.
Mit circa 25 kcal pro 100 Gramm ist dieses Gemüse ein Leichtgewicht und kann gut zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

Die Mangoldblätter zählen zu den Lebensmitteln mit sehr hohem Oxalsäuregehalt. Daher sollten Nierenkranke nur sehr wenig davon essen, um die Bildung von Oxalatsteinen zu vehindern.

Zubereitungsempfehlung:

Feta im Mangoldblatt (4 Portionen)

Zutaten:

Salz

1 Bund Mangold (etwa 750 g)

Pfeffer a. d. Mühle

500 g Feta (Schafskäse)

1 Schalotte

250 gr. Rote Beete

1 EL Butter

2 EL geschlagene Sahne

Estragon zum Garnieren

Zubereitung:

Einen breiten Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Eine Schüssel mit Eiswasser bereitstellen.

Mangold waschen, harte Stiele abschneiden. Blätter 1 Min. im Salzwasser blanchieren und im Eiswasser abschrecken. Gut abgetropft auf Küchentüchern ausbreiten, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Feta in 4 Portionen teilen. Jede Portion in 3 bis 4 Blätter wickeln. Das äußere Blatt sollte das größte sein. Blätter mit der Nahtstelle nach unten auf einen Siebeinsatz legen und im Dampfgarer (Einstellung 100° C, Garen Universal, 15 Min.) oder in einem Topf über Wasserdampf 15. Min. dämpfen.

Inzwischen die Schalotte abziehen und sehr fein würfeln. Rote Bete schälen und in Streifen schneiden. Kurz in der Pfanne oder im Topf garen.

Butter in einem Topf aufschäumen lassen, Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, Rote-Bete-Streifen kurz mitdünsten. Wein dazu gießen, kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Topf vom Herd ziehen und die Sahne unterrühren.

Die Fetapäckchen auf vorgewärmte Teller legen, Rote Bete dazu anrichten und mit Estragon garnieren. Dazu passen warmes Baguette oder kleine Röstkartoffeln.